lunedì 30 giugno 2014

VOR-DENKEN IN DEN ANFANG (Ende Juni 1940)

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[Aus HGA96(Schwarze Hefte) Uebergehungen XIV, S. 169, Ende Juni 1940]

Wir bleiben ueberall erst im Vorspiel des Anfangs.
   Seiendes ersetzt nie das Seyn; Jenes ist je in dieses versetzt. Der Denker entwirft 'nur' das ihm Zugeworfene. Der Entwurf selbst muss ein Geworfener sein. Das Werfende aber ist das Seyn. Wurf ist Er-eignis.

Lasten sind, die sich nicht abschuetteln lassen, die aber hinuebergetragen werden muessen in eine Zeit, die anfaenglich ueber ihr Gewicht entscheidet.

Mit der Last des Denkens von zweieinhalb Jahrtausenden auf den Schultern - ins Offene denken -

Not ist, wissend im Wesen der Wahrheit zu stehen, wenn wir in einem Wahren entschieden sein muessen.


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